Drei Tage im nirgendwo, oder auch: drei Tage im Paradies - Teil 2 Zurück in der Zivilisation

14Juli2018

Hallo,

Die letzte Strecke war die längste, mit 12,5 km von der Anchorage Bay nach Marahau. Doch wie wir bald feststellten, ging es nur einmal sehr steil den Berg nach oben und von da an liefen wir auf der Ebene weiter. Es war schon fast ein bisschen langweilig im Vergleich zu den anderen beiden Wanderungen, denn man bekam nicht viele Ausblicke und man kam auch nicht direkt an einer Bucht vorbei. Das Wetter wollte an diesem Tag nicht ganz so mitspielen, es war bewölkt und zwischendurch tröpfelte es sogar.

 

Wir machten an der Apple Tree Bay Mittag und aßen unsere verbleibenden Rationen.

Apple Tree Bay

Wir freuten uns schon auf einen Kaffee in dem Park Café am Ende des Tracks. Doch also wir erschöpft ankamen, stellten wir fest, dass dieses Café über die Wintermonate geschlossen hat und erst wieder im September aufmachen wird. Das war sehr ärgerlich, denn nun mussten wir gute zwei Stunden noch auf dem Bus warten und es gab nichts zu tun, als rumzusitzen. Irgendwie verging die Zeit und wir wurden dann vom Bus abgeholt und sind wieder zurück nach Nelson gefahren. Wir haben wieder im Bridge Backpackers eingecheckt und festgestellt, dass unsere Zimmermitbewohner um 18 Uhr noch verkatert in ihren Betten lagen. Wir nahmen eine erholsame Dusche (entweder war das Wasser brühend Heiß oder dann ganz Kalt) und sind dann sofort los zum Burger essen. Das Burger Culture in Nelson ist absolut empfehlenswert. Dort gibt es ganz kreative Burgerbrötchen. Meins war zum Beispiel schwarz. Es tat so unglaublich gut, wieder etwas Warmes und so gutes zu essen. Wir packten an diesem Abend noch unsere Sachen wieder um und schliefen recht schnell auf den echt bequemen Betten ein.

Ein absolutes Abenteuer ging zu Ende. Der Abel Tasman National Park ist wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert! Im Sommer bieten auch viele Anbieter einen Kanu-Ausflug an und man kann sicherlich in den wunderschönen und einsamen Buchten baden. Doch im Winter zeichnet sich der Track mit seiner sehr geringen Besucherzahl aus und die Preise der Huts ist auch günstiger. Was uns auch aufgefallen ist, ist dass die Zeitangaben von den DOC-Schildern nicht unbedingt immer stimmen. Manchmal passt es perfekt und manchmal passt es überhaupt nicht. Man kann sich jedoch grob daran orientieren :D

Bis dann

Aniisch

Drei Tage im nirgendwo, oder auch: drei Tage im Paradies - Teil 1

13Juli2018

Hallöchen liebe Leser,

wir sind nun zurück in der Zivilisation, zurück in der Stadt. Am Donnerstagmorgen ist unser Abenteuer gestartet. Mit dem Minivan ging es erst einmal knapp 2 Stunden von Nelson nach Kaiteriteri. Von dort aus nahmen wir uns ein Wassertaxi nach Awaroa. Der dritten Etappe des eigentlich fünftägigen Great Walks an der Küste des Abel Tasman National Parks. Wir hatten Glück mit dem Wetter auf der Bootsfahrt und auch zu Beginn der Strecke.

Split Apple Rock Awaroa

Wir kamen um 11 Uhr an der Awaroa Bay an und hatten nun eine 8,5 km lange Wanderung vor uns, um zur ersten DOC (Department of Concervation) Hütte in der Bark Bay. Gleich zu Beginn ging es steil bergauf und auch den Rest des Weges ging bergauf und dann bergab, nur um nach ein paar Metern wieder bergauf zu laufen. Doch der Weg hat sich absolut gelohnt, da man einen umwerfenden Blick bekam, wenn man nach oben gelaufen ist und eine einsame Bucht, wenn es bergab ging. Wir hielten immer wieder an, um die Blicke zu genießen und Bilder zu machen.

Knapp 3 ½ Stunden, nachdem wir aufgebrochen waren kamen wir am Ziel an, der Bark Bay Hut. Leider hatte es am Ende die letzten paar Minuten ein wenig geregnet.

Hängebrücke an der Bark Bay Wasserfall an der Bark Bay

Die Hütte war wirklich sehr schön und es hab sogar ein WC mit Spülung und fließendes Trinkwasser. Die Hütte bestand aus zwei Schlafräumen und einem Aufenthaltsraum mit angrenzender Küche. Wir stellten überrascht fest, dass wir nicht die einzigen waren, die den Track im Winter machten. Mit uns waren wir 16 Leute. Mit dieser Anzahl an Leuten war es gemütlich in der Hütte, doch diese ist für 34 Personen ausgelegt und da kann ich mir vorstellen, dass es dann nicht mehr ganz so gemütlich ist. Den Abend verbrachten wir in der Hütte, da es immer wieder regnete und es auch recht frisch war. Da es nicht viel zu tun gab und wir fertig vom Laufen waren, ging es schon um kurz nach neun schlafen. Die Nacht war überraschenderweise nicht zu kalt, was vermutlich an dem tollen Daunenschlafsack lag, den ich ausgeliehen hab.

Nach ca 10 Stunden Schlaf, gab es Frühstück und dann ging es auch schon los zur nächsten Etappe, die Anchorage Hut. Dieser Weg dauerte bei Ebbe 3 Stunden und bei Flut 4 Stunden oder auch 8,4 km oder 11,6 km. Die Stecke war nicht ganz so anstrengend und das Wetter war einfach nur genial. Strahlendblauer Himmel und warme Temperaturen, solange man sich in der Sonne aufhielt. Im Schatten merkte man, dass es doch Winter ist. Es wurden natürlich auch hier wieder sehr viele Bilder gemacht.

Bark Bay Ein Weka

Nach 2 ½ Stunden kamen wir schon zur Bucht, wo man sich zwischen Ebbe (Low-tide walk) und Flut (high-tide walk) entscheiden musste. Da es unsere einzige Möglichkeit war, direkt am Strand entlangzulaufen, wo ein paar Stunden vorher noch alles Wasser war, entschieden wir uns, am Strand noch eine Stunde zu warten, bis sich das Wasser weit genug zurückgezogen hatte, um die Strecke zu überqueren. Wir sammelten fleißig Muscheln ein, während wir beobachteten, wie sich das Wasser recht schnell zurückzog. Als uns zu kalt im Schatten wurde, entschieden wir uns einfach mal loszulaufen. Doch schnell stellten wir fest, dass es einige kleine Bäche durch den Strand gab, die auch nicht durch die Ebbe verschwinden. Also gab es nur eine Möglichkeit: mitten durch den Bach. Meine Wanderschuhe, die schon viel mitmachen mussten, ließen das Wasser leider durchgehen, sodass ich mit nassen Füßen den restlichen Weg gelaufen bin. Diese Stelle ist bestimmt im Sommer ganz angenehm, doch im Winter ist das Wasser wirklich sehr kalt. Es hatte sich jedoch gelohnt, es war ein sehr cooles Gefühl über einen Strand zu laufen und zu wissen, dass in ein paar Stunden wieder alles unter Wasser stehen würde. Die Anchorage Bay war über den Low-tide walk wirklich nicht weit. Wir kamen an dem Strand an und liefen barfuß voll zur Hütte. Dort angekommen, konnte ich meine nassen Socken in der Sonne trocknen. Wir wollten an diesem Tag noch zum Pitt’s Head laufen, ein Aussichtspunk an der Anchorage Bay. Da wir „nur“ 8 km gelaufen waren, sind wir noch den Loop gelaufen, was ca. eine Stunde gebraucht hat. Danach hat man seine Füße dann doch schon gespürt. Die Anchorage Hut war auch sehr schön und die Ausstattung war echt cool, man konnte sogar sein Handy laden :D Hier waren die Bunk-Beds (Hochbetten) aufgeteilt in kleine Einzelräume mit jeweils 8 Schlafplätzen. Auch diese Hütte war nicht ausgebucht, deshalb waren wir zu viert in einem Zimmer. Geschlafen haben wir an dem Abend auch schon recht früh und am nächsten Morgen stand die letzte Etappe auf dem Plan, von der Anchorage Bay nach Marahau.

Bis dann

Eure Aniisch

Vorbereitung auf ein Abenteuer

11Juli2018

Der nächste Tag startete entspannt und in diesem Hostel gab es sogar kostenloses Frühstück, bestehend aus Toast, Müsli und Waffelteig!

Was für ein Luxus :D wir waren allerdings schon ein wenig spät dran, da das Frühstück nur von 8-9 Uhr in der Küche aufgebaut ist. Wir bekamen gerade so die letzten zwei Waffelteigschälchen. Während dem Frühstück schrieben wir einen Wanderausrüstungs-Unternehmen an, ob wir ganz kurzfristig noch ein paar Sachen für die bevorstehende Wanderung ausleihen könnten, denn wir hatten keine Lust, unseren großen Rucksack und unsere Baumwollschlafsäcke, die eigentlich nur als Schlafsackschutz benutzt werden, benutzen. Außerdem benötigten wir noch so Sachen wie einen Gaskocher und einen Topf. Zum Glück ist die Nachfrage nach Wanderausrüstung im Winter nicht ganz so gefragt und der Anbieter hat es sogar noch am gleichen Abend vorbeigebracht. Wenn ihr mal in Nelson seid und Wandern gehen wollt, aber die Ausrüstung nicht habt bzw. kaufen müsstet, fragt mal bei „packgerargo“ nach, es ist recht günstig und der nette Mann kam sogar am Sonntagmorgen wieder, um die Sachen wieder abzuholen. Allerdings ist es im Sommer wahrscheinlich schon im Voraus gebucht und nicht so kurzfristig verfügbar.

Nachdem dies organisiert war, sind wir erstmal in das I-Site gelaufen und haben uns noch eine Karte des Abel Tasman National Park geholt, denn dort sollte es am nächsten Tag hingehen. Wir entschieden uns dann, den Founders Park zu besuchen. Dies ist ein Park in dem man alte Gebäude, die ursprünglich in Nelson und Umgebung standen, bestaunen kann. Diese wurden überwiegend originalgetreu nachgebaut. Wir wissen nicht genau, ob es an der Winterzeit lag, doch leider hatten einige der Gebäude geschlossen, obwohl man diese eigentlich betreten kann.

Wir tranken noch einen Kaffee und sind dann wieder nach Nelson, um etwas zum Essen zu finden. Wir kauften uns ein sehr leckeres belegtes Brötchen, welches wir am Fuße der Christ Church aßen. Wir schlenderten noch durch eine historische alte Straße und gingen dann Verpflegung für die nächsten drei Tage kaufen. Was aus Nüssen, Trockenfrüchten, Instantnudeln, Porridge und einer Packung getrocknetee, leichter Pasta, das extra fürs Camping und Wandern hergestellt wird. Nachdem unsere ausgeliehenen Rucksäcke und Schlafsäcke da waren mussten wir umpacken und dann unser Gepäck zur Rezeption zur Aufbewahrung geben. An dem Abend gingen wir früh schlafen, denn wir mussten am nächsten Tag früh aufstehen und Fit sollten wir ja auch sein.

Ich melde mich dann wieder, wenn wir wieder in der Zivilisation sind. Also zurück in Nelson.

Bis dahin

Aniisch

Ein eigenes Stück Neuseeland und auf nach Nelson

10Juli2018

Auch der dritte Tag unserer Reise fing früh an, denn wir mussten zum Jade-Carving, um es noch früh genug fertigzubekommen und auf unseren Bus nach Nelson gehen konnten. Wir holten uns auf dem Weg noch einen Cheese Scone beim „Ramble and Ritual“. Sehr empfehlenswert! War super lecker! Auf dem Weg zum Jade-Carving fiel dann Rahel auf, dass ihr Handy fehlte und wir sind dann nochmal den ganzen Weg zurück zum Café und zum Hostel um es wieder zu finden. Wir fanden es zum Glück auch im Hostel wieder. Seitdem fragen wir uns immer gegenseitig, ob wir auch alles haben. :D

Der Mann, der das Jade-Carving machte, war supernett und da wir nur wenig Zeit hatten, hat er uns das Wahrzeichen Neuseelands empfohlen, den Silver Fern. Das raussuchen des richtigen Steins war eine sehr schwere Aufgabe, denn es gab so viel Auswahl und jedes Stück hatte etwas Besonderes. Als wir beide unseren ausgewählten Stein hatten, haben wir ihn zurechtgeschliffen und verziert und poliert. Das Endergebnis ist wunderschön und selbstgemacht. Das perfekte Erinnerungsstück an Neuseeland.

Der Preis für den ganzen Spaß war nicht wirklich günstig, doch günstiger, als bei so manch anderen Anbietern. Bei Bonz `N` Stonz zahlt man sehr viel mehr und bei dem netten Ehepaar in Hokitika in der Werkstatt hinter dem Haus war es sehr gemütlich und die beiden sind wirklich süß. Solltet ihr Interesse an einem Jade-Carving Kurs haben, schaut doch einfach mal bei Brett Phillips vorbei. Seine Werke kann man auch auf Ebay kaufen oder auf Facebook bestaunen. https://www.facebook.com/Bretts-Hand-Created-Greenstone-737054583024726/

Wir haben für unseren Farn ca. 2 Stunden gebraucht und dann sind wir zum Strand gelaufen, um immerhin ein Bild von dem berühmten Hokitia-Schild zu machen. Die Schriftzeichen wurden vom vielen Treibholz gebaut, welches immer an den Strand gespült wurde.

Wir holten unser Gepäck im Hostel ab und gingen zu der Bushaltestelle. Und dann hieß es schon: tschüss Hokitika und Nelson wir kommen. Leider war mal wieder etwas nicht damit einverstanden, dass wir ganz normal nach Nelson kommen konnten. Es war nämlich eine Straße gesperrt worden, was es unmöglich machte, nach Punakaiki zu kommen. Das bedeutete leider auch, dass wir die Pancake-Rocks nicht zu Gesicht bekamen. Wir sind jedenfalls trotzdem nach Nelson gekommen. 6 Stunden später und der Busfahrer war nicht gerade zimperlich mit dem Tempolimit kamen wir in Nelson an und unser Hostel war zum Glück nur 2 Gehminuten von der Bushaltestelle entfernt. Es war das Bridge Backpackers. Ein nettes Hostel mit echt bequemen Betten. Wir erfuhren, dass an diesem Abend der letzte Tag die Lichtershow im Queens Gardens ist. Wir nutzten diese Gelegenheit natürlich aus, nachdem wir uns einen Döner geholt hatten. Der Döner hier schmeckt eher nach einem leckeren Wrap. Die Lichtershow war echt richtig schön und erinnerte an Weihnachten. Wir liefen durch den Garten und gingen dann schlafen.

Das war ein anstrengender Tag, obwohl man nicht so viel getan hatte :D

Eure Aniisch

Tag 2: Enttäuschung in Hokitika und Vorfreude auf den nächsten Tag

09Juli2018

Wir sind in Greymouth vom TranzAlpin gleich umgestiegen in den nächsten Intercity, um nach Hokitika zu kommen. Eine kleine Stadt an der Westküste, wo vor allem die Jade Produktion gefördert wird. Das Pounamu, wie die Maori es nennen, oder auch Greenstone wird in den Flüssen und am Strand Hokitikas gefunden und dann in wunderschönen Schmuck oder Deko geschnitzt. Wir wollten genau dies auch tun. Wir buchten über BookMe (eine Seite, die immer Rabatte für viele unterschiedliche Touren bietet) einen Jade-Schnitzkurs für echt kleines Geld. Das einzige Problem war, dass es außerhalb von Hokitika stattfand und wir ohne Auto ein Taxi bestellen mussten. Die einfache Fahrt kostete uns schlappe $30. Dort angekommen sind wir rein und haben keinen Menschen gefunden. Das komplette Gelände war ausgestorben, bis auf eine ältere Frau, die putzte und eine deutsche Wooferin (Menschen, die für Unterkunft und Essen arbeiten). Wir wurden von der Wooferin informiert, dass normalerweise immer ein Schnitzer da sein sollte, wenn Buchungen über BookMe gemacht werden. Sie war etwas ratlos, was sie nun sagen und machen sollte und schickte uns in die Stadt um dort in einem Laden nachzufragen, ob man dort den Kurs machen durfte. Also mussten wir wohl oder übel wieder mit dem Taxi nach Hokitika und wieder waren $30 weg für nichts und wieder nichts. Während wir auf das Taxi warteten, fing es auch noch an zu Hageln und schon bald war alles weiß. Die supernette Taxifahrerin fuhr uns kostenlos noch zum See, damit wir nicht umsonst dort rausgefahren sind. Wir checkten in Hokitika ins Hostel ein, das Mountain Jade Backpackers. Wir hatten es über Hostelworld gebucht und es war geradezu ausgestorben. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass es am nächsten Tag ausgebucht werden sollte, denn das wurde uns beim buchen vor ein paar Monaten angezeigt. Doch nun waren noch etliche Betten frei. Wir mussten damals beim buchen umplanen und haben uns ein bisschen gestresst, nur um dann zu erfahren, dass wir gar nicht so ein Stress hätten machen müssen. Aber nun war es schon so.

Wir sind zu dem Laden gelaufen, wo uns dann wiederum gesagt wurde, dass sie rein gar nichts damit zu tun haben. Jedenfalls hat die nette Frau im Laden versucht uns irgendwie zu helfen und nach einer langen Warterei und vielem rumtelefonieren hätte es tatsächlich noch geklappt mit dem Carving, jedoch hatten wir keine Lust schon wieder $60 auszugeben um dort hinzukommen. Also sagten wir es ab und forderten von BookMe das Geld zurück, da die Veranstalterin BookMe extra noch geschrieben hatte und gesagt hatte, dass sie die Kurse nur noch Mittwochs, Samstags und Sonntags anbieten würden. Jedenfalls wurde an diesem Tag nichts mehr aus dem Jade Carving. Und wir hatten dafür den ganzen Nachmittag verschwendet und $60 zum Fenster rausgeschmissen. Da in Neuseeland schon alles um 17 Uhr zumacht, konnten wir uns nichts mehr anschauen und das Wetter lud auch nicht ein, ans Meer zu laufen. Wir liefen allerdings noch zu einem Ehepaar, welches Jade-Carving in ihrer Werkstatt hinter dem Haus anbietet. Wir konnten uns einen Termin für den nächsten Morgen geben lassen und zufrieden schauten wir uns an diesem Abend noch die Glühwürmchen an, die es ca eine viertel Stunde außerhalb von Hokitika zu bestaunen gab. Und das Ganze ist kostenlos!

Wer in Hokitika ist und Zeit hat sollte sich auf jeden Fall das Glow-Worm Dell anschauen.

Mountain Jade Backpackers

Der Tag ging schnell zu Ende und wir schliefen erschöpft ein.

Bis morgen

Aniisch

Tag 2: Zugfahrt quer durchs Land

09Juli2018

Der zweite Tag unserer Reise hat sehr früh begonnen. Unser Wecker klingelte schon um 6.30 Uhr um rechtzeitig zum Bahnhof in Christchurch zu kommen, denn wir machten heute den TranzAlpin. Die schönste Zugstrecke Neuseelands, diese führt quer durch die Southern Alps nach Greymouth an der Westküste. Es ist auch eine der wenigen Zugstrecken, die es überhaupt in Neuseeland gibt :D

Wir schleppten unser Gepäck zum Bahnhof und stiegen ein, danach holten wir uns noch einen Kaffee und ein Frühstück im Zug. Der Kaffee war wirklich seehr lecker. Wir saßen auf unseren Plätzen und die Fahrt ging los durch das „schöne“ Industriegebiet Christchurchs. Es gab sogar ein Audiokommentar, welches bei bestimmten Stellen etwas über die Region, die Landschaft oder die Örtchen erzählte. Unser Wetter war recht wechselhaft, wir hatten ein wenig Sonne, doch überwiegend Wolken. Nach einer Weile meinte der Lockführer, dass nun die beste Zeit währe in den Aussichtswagon zu gehen. Dieser befand sich direkt nach der Lock und hatte keine Fenster, also die Perfekte Bedingungen schöne Bilder zu machen. Wir fuhren an Brücken und Flüssen vorbei. Doch leider hatte es in der letzten Zeit zu viel geregnet, weshalb wir eine wunderschöne braune Dreckbrühe gesehen haben, anstatt eines kristallblauen Gebirgsflusses.

Es war auch sehr windig in diesem Abteil und die Menschen drängten sich nur so, um Bilder zu machen. Es lohnt sich, aber dann muss man sich warm anziehen und die Ellenbogen ausfahren. Angekommen am Arthurs Pass wurde das Wetter immer unschöner. Es begann zu Regnen und die Aussicht war sehr beschränkt durch den ganzen Nebel, der sich durch die Berge zog. Wir sind nur sehr schnell ausgestiegen, um ein Bild des Schildes zu machen und dann sind wir wieder eingestiegen. Wir mussten auf der Strecke einmal anhalten, da es eine Kuh geschafft hatte, auf die Schienen zu laufen und nichtmehr herunter kommen wollte :D

Um die Mittagszeit holten wir uns noch etwas warmes zu Essen. Ein Thai Green Curry mit Reis. Und obwohl es ein eingeschweißtes Essen war, war es überraschend lecker. Das Wetter besserte sich kaum merklich. Es hatte immerhin aufgehört zu Regnen. Wir kamen um kurz nach 13 Uhr dann in Greymouth an der Westküste an.

Es ging noch weiter,

wie erfahrt ihr gleich in einem neuen Blogeintrag.

Aniisch

Erster Halt: Christchurch

08Juli2018

Hallo nochmal.

Wir sind nun nach einer echt langen Busfahrt in Christchurch in unserem Hostel angekommen. Die Fahrt kam uns anstrengender vor, als beim letzten Mal. Doch da wir die Gegend schon einmal gesehen hatten, war es einfach nichts mehr Neues, nur viele Hügel, Wiesen, Felder, Kühe und Schafe.

Wir kamen am Bus Exchange in Christchurch an und nahmen einen der Citybusse zu unserem Hostel, denn eine halbe Stunde mit unserem Gepäck wollten wir nicht wirklich laufen. Wir hatten recht viel Glück, dass ein Bus wenig später kam. Als wir ausstiegen bemerkten wir, dass wir direkt vor dem Hostel standen, was für ein Glück :D

Doch es kann ja nicht alles gut laufen bei uns, denn beim Einchecken merkte ich, dass mein Geldbeutel und mein Handy fehlten. Also wurde erstmal Panik geschoben und ich war mir sicher, es im City-Bus gelassen zu haben, ich bin also schnell zur Bushaltestelle gerannt und den nächsten Bus abgefangen. Die nette Frau hat dann bei ihren Kollegen nachgefragt, ob in irgendeinem von den Bussen die Sachen lagen und ich hatte wirklich Glück, denn der Busfahrer fand beide Sachen unter einem Sitz. Ich musste dann nur noch schnell auf den besagten Bus warten und ich konnte meine Sachen wieder in die Hände bekommen. Einen solchen Schock am Anfang der Reise ist nicht wirklich lustig, aber es ist zum Glück nochmal gut gegangen. Wir aßen noch einen Sub und sind dann schlafen gegangen. Das Hostel war übrigens auch ein sehr besonderes, denn wir haben eine Nacht in einem alten Gefängnis verbracht, dass zu einem Hostel umgebaut wurde. Die Jailhouse Accommondation in Christchurch ist echt einen Besuch wert. Wir hatten ein zweier Zimmer und alles war schön sauber, die Mitarbeiter sind auch super nett. Nachdem ich bemerkt hatte, dass meine Sachen weg waren bin ich zum Bus gerannt und die supernette Frau hat sogar mein Gepäck ins Zimmer gebracht und hat sich bemüht uns zu helfen. Leider konnten wir nur eine Nacht hier verbringen, da es morgen schon weitergeht. Wohin erfahrt ihr dann 😊

  Jailhouse Accommondation

Bis morgen!

Aniisch

Goodbye Invercargill, May we meet again

08Juli2018

Hallo liebe Leser,

der Tag ist endlich gekommen. Genau 5 Monate und 2 Tage, nachdem wir in Invercargill angekommen sind, verlassen wir nun Invercargill. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, nach einer so langen Zeit abzuhauen und nicht zu wissen, ob man jemals wieder zurückkehrt. Wir hatten eine echt tolle Zeit in Invercargill und die Leute, die wir dort kennenlernten, machten alles noch viel besser. Vor allem meine WG hat die Zeit sehr schnell verfliegen lassen. Doch nun ist die Reise gestartet. Heute Morgen um 8.45 Uhr fuhr unser Bus in Richtung Christchurch los. Ja, wir legten die genau gleiche Strecke nochmal zurück, die wir schon nach Invercargill genommen haben. Wir entschieden uns für den Flexi-Pass von Intercity, da bei Kiwi-Experience nicht so viele Busse im Winter fahren. Bei diesem Pass kauft man sich Stunden ein, die dann für bestimmte Fahrten eingesetzt werden können. Da ich nun fast 10 Stunden im Bus verbringen werde, melde ich mich morgen wieder mit dem ein oder anderen Bild.

Es war eine tolle Zeit in Invercargill und es war schön euch kennengelernt zu haben.

Die Crew

Eure Aniisch

Kurztrip Dunedin

26Juni2018

Hallöchen, ich bins mal wieder.

Ich weiß, ich hab schon lange nichts mehr gepostet, aber das lag daran, dass es einfach nichts Spannendes gab. Wir hatten in den letzten Wochen recht viele Assignments zum abgeben und eine Klausur wurde auch geschrieben. Alles wurde überstanden und jetzt kommt nur noch eine Klausur nächste Woche, deshalb dachten wir uns, wir können die freie Zeit mal sinnvoll nutzen und uns Dunedin mal näher anschauen. Denn bisher haben wir nur einen Teil der schottisch angehauchten Stadt gesehen, als wir zum Ed Sheeran gegangen sind oder einen Kaffee mal getrunken haben auf dem Weg zurück nach Invercargill. Also ging es am Sonntag um 18:15 Uhr von Invercargill mit dem Intercity nach Dunedin. Die "direkte" Strecke wurde überraschend mit einem Zwischenstopp und Buswechel in Gore unterbrochen. Die Busfahrt ging doch schon recht lange und ich schaute immer wieder nervös auf die Uhr, denn wir konnten nur bis 22 Uhr in unser Hostel in Dunedin einchecken. Der Bus sollte um 21:30 Uhr ankommen und laufen mussten wir auch noch 20 Minuten. Als wir dann um kurz nach 21:30 Uhr die Haltestelle mitten im Industriegebiet Dunedins erreichten, sind wir praktisch aus dem Bus gesprungen, um rechtzeitig zum Hostel zu kommen. Das On Top Backpackers in Dunedin liegt im Octagon, der Stadtmitte Dunedins. Wir kamen zum Glück noch pünklich an und waren dann auch noch alleine im 6er Schlafsaal. Es war also perfekt. Wir schliefen auch schon bald ein. Die Nacht war allerdings recht kalt, denn die Neuseeländer haben es nicht so mit dichten Fenstern, doch die Nacht wurde überstanden.

Am nächste Morgen war der Himmel sehr einladend blau und die Temperaturen annehmbar. Nach dem Frühstück, welches man im Hostel dazubekommt und aus Cornflakes und Toast bestand, ging es los ins I-Site. Dieses befand sich nur 2 Gehminuten vom Hostel entfernt! Wir ließen uns informieren, über die Busverbindung, denn wir wollten unbedingt zum Signal Hill und zur Baldwin Street. Da beides recht außerhalb der Stadt liegt, ließen wir uns von dem Bus so weit wie möglich zum Signal Hill fahren. Die Strecke zum Aussichtspunk ging dann noch 30-40 Minuten den Berg hoch. Die Frau im I-Sire meinte, es wären 15-20 Minuten. Dies stimmte allerdings nicht. Der Wind nahm zu und wir waren recht froh über die Bewegung, denn sonst wäre es sehr kalt geworden. Oben angekommen hatten wir einen tollen Blick über Dunedin und die Halbinsel Otago. Nach einem kleinen Päuschen, wo natürlich wieder Fotos gemacht wurden, waren wir bereit zurück zu laufen als ein sehr netter Mann, der Müll eingesammelt hat, uns gefragt hat, ob er ein Foto von uns machen soll. Es war sehr nett und die Bilder sind echt gut geworden. Auch nach 4 Monaten in Neuseeland ist man doch immer wieder erstaunt über die Freundlichkeit der Menschen hier.

Dunedin

Danach stand der nächste Punkt auf der Liste: Die Baldwin Street, die steilste Straße der Welt. Diese befindet sich parallel zum Signal Hill, doch die Straßen sind leider nicht miteinander verbunden, deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als den kompletten Weg wieder hinunter zu laufen um später dann wieder die steilste Straße der Welt hochzulaufen. Von unten sieht die Straße richtig steil aus und es war auch recht anstrengend hoch zu laufen, doch es gab zum Glück Stufen am Gehweg, diese Stufen machten es etwas angenehmer die 19,3° oder 35%ige Steigung zu erklimmen. Natürlich wurden auch hier wieder die obligatorischen Touri-Bilder gemacht.

Baldwin Street

Es war wirklich nicht einfach, auf der Straße sitzen zu bleiben :D

Als dieses Touri-Ziel auch geschafft war, sind wir mit dem Bus wieder zurück in die Stadt gefahren um noch schnell was zu essen, bevor unser Highlight des Tages anstand. Wir hatten nämlich eine Elm Wildlife tour gebucht, um die Otago-Halbinsel zu besuchen und nach den Tieren, die dort heimisch sind, Ausschau zu halten. Am Anfang war ich etwas skeptisch, was diese Tour angeht, denn mit 105$ für Studenten ist es nicht gerade ein Schnäppchen. Doch ich wurde dann positiv überrascht und muss echt sagen, es war eins der Highlights, das ich bis jetzt in Neuseeland erlebt habe. Wir wurden vor dem I-Site abgeholt mit einem kleinen Van, mit diesem ging es dann auf die Otago-Halbinsel, was erstaunlicherweise 40 Minuten brauchte. Das erste Ziel der Tour war das Royal Albatross Center. Hier sind wir aus dem Bus gestiegen und der Guide hat uns alles mögliche Interessante über die riesen Vögel erzählt. Doch leider konnten wir nur einen Albatross sehen, da gerade Brutzeit herrscht, was bedeutet, dass die Eltern nur alle 3-5 Tage auf Essenssuche gehen. Wir informierten uns dann noch in dem Center und sahen sogar ein oder zwei Albatrosse. Diese Vögel sind mit ihrer 3,5m Spannweite die größten Vögel und dort auf der Otago-Halbinsel ist es die einzige Albatross-Kolonie, die auf dem Festland brütet. Nach 20 Minuten ging es weiter zur New Zealand Fur Seal Colony. Also zu den neuseeländischen Pelzrobben. Der Weg dahin führte über privates Gelände, wo nur die Tour Zugang hat, also echt exklusiv. Wer sich allerdings überlegt, die Tour zu machen, darf nicht reisekrank werden, denn die Fahrt war seeehr kurvenreich und der Fahrer gibt ordentlich Gas. Also sind wir von dem Albatross-Zenter zu den Pelzrobben gefahren, was auch wieder eine gute halbe Stunde gebraucht hat. Auf dem Weg sahen wir viele einheimische Vögel, die der Guide uns gezeigt hat. Darunter Schwarze Schwäne und die Paradise duck auch "putangitangi" genannt.

Bei den Fur Seals angekommen mussten wir ein kleines Stück nach unten laufen und haben dann sehr viele Jungtiere zu Gesicht bekommen. In dieser Bucht wachsen die kleinen Fur Seals heran und die, die wir sahen waren ca 7 Monate alt. Uns wurde von dem Guide erklärt, dass sie dort bleiben, bis sie ca 12/15 Monate alt sind.

Wir bekamen genügend Zeit, die Robben zu beobachten, doch es war sehr windig und sehr kalt, also sind wir wieder zum Van zurück. Dann sind wir ein Stück wieder zurückgefahren und dann nach unten zum Strand gelaufen. Als wir gerade durch ein Tor laufen wollten, meinte unser Guide plötzlich, dass wir doch zum Strand sollten und dort durch das Tor, denn direkt nach dem anderen Tor lag der erste Seelöwe, den wir an diesem Tag sahen. Wir liefen also am Strand entlang und dann ins Gras. Dort mussten wir immer wieder schlafenden Seelöwen ausweichen.

Wir liefen weiter und sahen sehr viele Seelöwen. Bei einer kleinen Hütte haben wir angehalten und keine 3 Meter von uns entfernt lagen viele Seelöwen am Strand und haben gespielt.

Seelöwen waren nicht das einzige, was es dort zu sehen gab. Denn an diesem Strand gab es auch Gelbaugen Pinguine, die wir einmal schon aus weiter Entfernung in Oamaru gesehen haben, doch dieses mal sahen wir sie viel näher und auch viel mehr von den Pinguinen.

Während wir in der abgesperrten Hütte saßen und das Geschehen am Strand beobachteten, sammelten sich immer mehr Seelöwen vor der Hütte an. Sie wollten gar nicht mehr weg und es kamen immer mehr. Der Guide war echt erstaunt und meinte, dies sei noch nie passiert. Wir warteten gute 20 Minuten, bis die Seelöwen nicht ganz so nah waren und sind dann schnell abgehauen, während sie nicht hingeschaut haben. Wir mussten ein bisschen klettern, da der Weg versperrt war, von lauter Seelöwen. Das war ein sehr aufregendes Erlebnis!

Wir fuhren wieder zurück nach Dunedin und die Tour war zu Ende. Ich kann euch nur raten, wenn ihr in Dunedin seid und Zeit habt, macht diese Tour, ihr bekommt eine einmalige Chance den beeindruckenden Tiere in freier Wildbahn zu begegnen. Der Abend ging recht entspannt zu Ende und am nächsten Morgen regnete es leider. Wir checkten aus dem Hostel aus und gingen noch in das Otago Museum. Ein sehr großes und interessantes Museum, in dem man von Maoris bis hin zu Menschen aus aller Welt etwas lernen kann. Wir schlenderten dann noch durch Souvenir-Shops und aßen im Vegetarian Café zu Mittag. Dann war unsere Zeit in Dunedin leider schon zu Ende und wir liefen am Bahnhof vorbei zur Bushaltestelle im Industriegebiet.

Bis dann

Aniisch

Die etwas andere Vorlesung

18Mai2018

Hallo liebe Blogleser,

ich melde mich nun mal wieder. Zwar nicht, um über ein Freizeitabenteuer zu berichten, doch ein Abenteuer haben wir trotzdem erlebt. Und dies nämlich von der Hochschule aus. Einmal wurde es bereits abgesagt, doch so viel Glück hatten wir beim zweiten mal nicht. Es wurde wirklich durchgezogen. Jetzt spann ich euch nicht länger auf die Folter, sondern sage endlich um was es geht: Rivercrossing surprised

Ja an einem schönen Tag im April wurde es schon abgesagt, wegen zu hohen Wasserständen, doch an einem A****kaltem Tag im Mai wurde daraus nichts. Also haben wir uns angezogen wie vorgeschlagen: Leggins, die schnell trocknet, Top, T-shirt und Langarmshirt, was ebenfalls schnell trocknet, Wanderschuhe und evtl eine Regenjacke. Gesagt, getan. Leider hatte ich nur eine dreiviertel Sportleggins gehabt, die ich dann wohl oder übel anziehen musste.

Es ging weniger begeistert zu "Adventure Southland", wo wir erstmal eine Einführung zum Flüsse überqueren bekommen haben. Ganz wichtig:

Schritt eins: erstmal analysieren, ob es nötig ist, den Fluss zu überqueren.

Nach der Einführung wurde es ernst, wir sind zu der Flussstelle gefahren, wo die Guides überqueren wollten. Und dort angekommen haben wir das gelernte gleich umgesetzt. Analysieren ob es nötig ist und tada: ES WAR UNNÖTIG, da 10 Meter weiter eine Brücke war. laughing Doch leider galt diese Argumentation nicht, denn wir mussten trotzdem durch den Fluss.

Es muss vielleicht noch gesagt werden, dass an diesem Tag Außentemperaturen von ca. 6°C und Wassertemperaturen von 5°C herrschten. Also beste Bedingungen um in den Fluss zu gehen. Wir wurden in vierer Gruppen aufgeteilt, mit denen man durch den Fluss gehen soll, natürlich mussten wir unsere Technik erst auf dem Trockenen üben, das war mehr als lustig. Ja und dann hieß es nur noch: Ab in die Fluten:

Phase 1: Ein wenig im Wasser laufen und wieder an Land kommen: Nass bis zum Oberschenkel

Phase 2: Durch die Strömung, an Steinen vorbei laufen und wieder raus: Am Anfang Nass bis zum Bauchnabel und dann leider Nass bis zum Hals, denn andere Personen haben einen runtergezogen, weil sie ausgerutscht sind.

Phase 3: Durch die Strömung SCHWIMMEN!!! Naja ihr könnt euch ja vorstellen, wie Nass wir an diesem Punkt wurden.

 

Danach sind wir ganz schnell zum Auto und haben uns auf offener Straße umgezogen, doch das war in dem Moment komplett egal, man wollte nur ganz schnell aus den nassen Klamotten raus. Ab ins Auto und ein bisschen Aufwärmen. Das beste war, dass wir nichtmal Heim durften nach diesem Erlebnis, nein wir mussten zurück zu "Adventure Southland" um noch einen Rope course zu machen. Mit anderen Worten: wir mussten wieder raus und klettern gehen.

Ich bin nicht wiklich ein Fan von Höhe, ich traute mich aber dann eine Station zu machen und seht selbst:

Haha okay, den Spaß musste ich machen laughinglaughing

Ja es war sehr hoch und nachdem ich wieder runter bin, hat der Guide mich ganz erstaunt angeschaut und meinte "I didn't believe that I could have bring you to do this" laughing und ganz ehrlich. Ich bin schon bei dem ersten Balken stehen geblieben und meinte, ich geh nicht weiter, das ganze war dann beim zweiten Balken auch der Fall :D doch ich habe es geschafft und überlebt. Und ich war wirklich stolz auf mich.

Es war eine sehr andere Art der Vorlesung aber hey, wenn ich jemals einen Fluss in Deutschland überqueren muss, weiß ich jetzt immerhin wie es geht :)

Bis dahin

Aniisch

 

 

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